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Sich vom || Der Onkel vom Mars

Der Onkel vom Mars ist ein Film vom Regisseur Donald M. Petrie aus dem Jahr 1999 und basiert auf der Fernsehserie Mein Onkel vom Mars. In der Titelrolle der Science-Fiction-Komödie aus dem Hause Disney ist Christopher Lloyd zu sehen.


Inhalt

Als ein etwas chaotischer Marsianer auf die Erde bruchlandet, wird er von dem TV-Reporter Tim aufgenommen. Und der wittert hinter dieser Entdeckung die Story seines Lebens. Doch so einfach ist die Sache nun auch wieder nicht. Onkel Martin, wie sich der Außerirdische nennt, hat bei seiner Panne einen Selbstzerstörungsmechanismus ausgelöst, der in kürzester Zeit das Raumschiff zu atomisieren droht. Und nicht nur das: Eine skrupellose Forschungsgruppe ist dem extraterrestrischen Onkel bereits auf den Fersen, und Tims Kolleginnen Brace und Lizzie werden auch langsam misstrauisch. Kein Wunder, denn wer einen Raumanzug mit Eigenleben besitzt und diverse Gliedmaßen in der Gegend rumliegen lässt, scheint wirklich nicht von dieser Welt zu sein.


Weblinks

Onkel vom Mars, Der
Onkel vom Mars, Der
Onkel vom Mars, Der
Onkel vom Mars, Der
Onkel vom Mars, Der
Onkel vom Mars, Der

Buch || Querschüsse

Querschüsse ist das erste Buch von Michael Moore, das er im Jahr 1996 schrieb. Im amerikanischen Original erschien es unter dem Titel Downsize This!. Erst 2003 erschien dieses Buch auf Deutsch, nachdem sich Moores Buch Stupid White Men auch in Deutschland zum Bestseller entwickelt hatte.

Das Buch thematisiert hauptsächlich die soziale Kälte in den USA, das eintönige amerikanische Zweiparteiensystem, dessen Parteien sich kaum noch voneinander unterscheiden und die Gier von Politikern und Konzernchefs. So schildert er, wie er mehrere verrückte Organisationen gründete und diese mehreren Präsidentschaftsanwärtern Schecks zuschickten, um zu prüfen, wer am gierigsten ist. Auf Sammelkarten dokumentiert er eindrucksvoll die Skrupellosigkeit mehrerer Konzernbosse. Außerdem schlägt er vor, die Regierung nach Mexiko auszulagern, um die Kosten zu senken, schließlich würden die Konzerne dies auch tun.

Des Notizbuches || Der Tod eines Bienenzüchters

Der Tod eines Bienenzüchters (Originaltitel: En biodlares död) ist ein 1978 in Stockholm erschienener Roman des schwedischen Philosophen und Literaten Lars Gustafsson. Der Roman ist der letzte von 5 Teilen seines Zyklus´ Risse in der Mauer.


Handlung/Inhalt

Der ehemalige Volksschullehrer Lars Westin, der isoliert und als Bienenzüchter auf dem Land lebt, erkrankt mit Mitte 40. Allmählich verdichtet sich der Verdacht auf Krebs und ihm wird eine Gewebeprobe entnommen. Aber den Brief mit dem Laborergebnis verbrennt Westin ungelesen: „…denn wenn ich ihn nicht aufmache, wird es immer noch eine Art Hoffnung geben.“ In den folgenden Monaten zwischen Februar und Mai (?) schreibt er seine Gedanken in drei Notizbüchern nieder, die, wie dem Vorspiel zu entnehmen ist, von einem anonym bleibenden Ich-Erzähler als Westins hinterlassene Aufzeichnungen veröffentlicht werden.

Westin reflektiert in seinen Notizen seine Kindheit und Berufswahl, das Scheitern seiner Ehe, die subtile Kultur der Vorwürfe in der schwedischen Mittelschicht, seine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitswesen, seine Naturverbundenheit und selbstgewählte Isolierung. In der Auseinandersetzung mit den ihn in Wellen durchflutenden Schmerzen wird er sich seines Körpers und seines In-der-Welt-Seins auf neue Art bewusst. Er zeichnet sich als einen bisher oberflächlichen, egoistischen und selbstmitleidigen Menschen, der Probleme so lange wie möglich ignoriert habe und weder an seiner Ausbildung noch an seiner Frau wirklich interessiert gewesen sei.

Aber in dieser Krise erinnert er sich neben seinen Schwächen auch an andere Momente seines Lebens: Aus den erstaunlichen Erfolgen seines Onkels Sune auf dem Schwarzmarkt der 40er Jahre zum Beispiel oder aus der Erinnerung an seinen furchtlosem Jugendfreund Nicke rekonstruiert Westin eine Textur des Handelns und des Widerstands, in der er Trost und wenigstens eine abstrakte Möglichkeit des Neuanfangs wiederfindet.

Diese Inspektion seines Lebens verändert Westin: Als Volksschullehrer und als freiwilliger, frühverrenteter Bienenzüchter habe er sein Leben verplempert, er sei in allen Dingen und Beziehungen nicht neugierig genug auf ihre Geheimnisse gewesen, er habe zu wenig gewollt: „Wir fangen noch einmal an. Wir geben nicht auf.“ Doch die Schmerzen kommen zurück und gewinnen die Überhand – ein Krankenwagen transportiert ihn ins Krankenhaus.


Erzählweise und Deutung

Das Vorwort, die dann folgende Quellenübersicht und die Zusammensetzung der sieben Abschnitte aus den – allerdings undatierten – hinterlassenen Notizen des gelben, blauen und des beschädigten Notizbuches vermitteln zunächst den Eindruck einer postumen Veröffentlichung. Aber auch der anonyme Herausgeber schließt das Überleben Westins nicht explizit aus: Der Inhalt des Laborberichts wird eben nie bekannt, das Motto Westins (Wir fangen noch einmal an…) ist auch das des Herausgebers. Dieser leitet sein Vorwort damit ein, was eine logische Konsequenz von Westins neuer Neugier (Ich habe in meinem Leben das Reisen versäumt…) auf das Leben wäre: Das Erlebnis eines Morgens auf einer Reise ins amerikanisch-mexikanische Grenzland. Die von Westin am Ende seiner Aufzeichnungen mühsam errungene „Klarheit über mich selbst“ ist auch der Seelenzustand des Herausgebers an diesem Morgen in den Bergen.

Ob nun Westin und der Herausgeber ein und dieselbe Figur sind oder ob der Herausgeber mit seiner Übersicht auch über die vier vorangegangenen Teile der Pentalogie nach Westins Krebstod dessen schmerzhaft gewonnene Lebenserfahrung übernimmt – entscheidend für die Sinngebung des eigenen Lebens sei der Umfang der Neugier: „Jeder Mensch birgt zutiefst ein nachtschwarzes Rätsel in sich… Die Dunkelheit tief im Auge ist nichts anderes als die Dunkelheit des Universums.“ Diese fordernde Unerforschlichkeit des Lebens wird in einem meist lakonischen Stil präsentiert, der die anfängliche Symbolik allmählich metaphorisch ergänzt. Die Passage über die enormen Fähigkeiten von Westins Onkel Sune, in den Kriegszeiten seinen Kaufmannsladen zu führen, wird mit so viel Humor erzählt, dass nicht nur für Westin ein anderer Umgang mit dem Leben möglich scheint.


Siehe auch

  • Der Bienenzüchter (Film)

Tod des Bienenzüchters
Tod des Bienenzüchters
Tod des Bienenzüchters

Unter || Schriftsatz

Unter Schriftsatz versteht man:

  • den Schriftsatz (Recht) als schriftliches Dokument bei Gerichtsverhandlungen, insbes. Briefe an das Gericht
  • den Satz (Druck) von Texten bei der Herstellung von Druckformen
  • die Regeln für den Schriftsatz siehe unter Schriftsatz (Rechtschreibung)

Als Fläche für || Knotenpunkt (Optik)

Unter den Knotenpunkten K (objektseitig) und K’ (bildseitig) versteht man die Punkte auf der optischen Achse eines optischen Systems, für die gilt: ein Strahl im Objektraum, der durch K geht (oder auf K zielt, aber vorher an der ersten Fläche des Systems gebrochen wird), geht im Bildraum, also nach dem Durchgang durch das System, durch K’ und behält seine Richtung bei, d. h. Objekt- und Bildraumstrahl sind parallel.

Wenn die Brechzahlen der Medien vor der ersten und nach der letzten Fläche des Systems übereinstimmen (meistens ist dort jeweils Luft mit der technischen Brechzahl 1), dann fallen die Knotenpunkte K, K’ mit den Hauptpunkten H, H’ zusammen. Dann sind auch objekt- und bildseitige Brennweite bis auf das Vorzeichen gleich. Eine Ausnahme sind z. B. Unterwasser-Objektive, bei denen vor der ersten Fläche Wasser ist.

Buch || Verwaltungsgemeinschaft Buch

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Neu-Ulm
Fläche: 65,20 km²
Einwohner: 5.455 (30. Juni 2005)
Kfz-Kennzeichen: NU
Adresse der
Verwaltung:
Verwaltungsgemeinschaft Buch
Friedhofweg 2
89290 Buch
Website: www.vg-buch.de
E-Mail-Adresse: info@vg-buch.de

Die Verwaltungsgemeinschaft Buch liegt im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm und wird von folgenden Gemeinden gebildet:

  1. Buch, Markt, 3.660 Einwohner, 39,88 km²
  2. Oberroth, 839 Einwohner, 9,95 km²
  3. Unterroth, 956 Einwohner, 15,37 km²

Sitz der Verwaltungsgemeinschaft ist Buch.

Buch (Schwaben), Verwaltungsgemeinschaft
Buch

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Wird dahingehend zitiert || Katalepsie

Katalepsie (griechisch κατάληψη, katálipsi - das Besetzen, Festhalten), bezeichnet einen krankhaften Zustand, in dem aktiv oder passiv eingenommene Körperhaltungen übermäßig lange beibehalten werden. Wird zum Beispiel ein Bein passiv von der Unterlage abgehoben, bleibt dieses nach dem Loslassen in der Luft. Diese Störung tritt vor allem bei schizophrenen Erkrankungen auf, aber zum Teil auch bei organischen Hirnerkrankungen. Die Katalepsie ist oft vergesellschaftet mit einer starken psychomototischen Verlangsamung und einer ausgeprägten Störung des Antriebs, ein Zustand, der als Stupor bezeichnet wird. Von einer Katalepsie Betroffene weisen nicht selten eine wächserne Erhöhung des Muskeltonus bei passiven Bewegungen auf, die sog. Flexibilitas cerea.

Quellenangabe

Sinngemäß zitiert aus Dieter Ebert. Psychiatrie systematisch. UNI-MED-Verlag. 6. Auflage, 2005.

Buch || Kitty Kino

Kitty Kino, auch Kitty Gschöpf (* 1948 in Wien), ist Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie studierte an der Filmakademie Wien, schloss dort 1975 mit einem Diplom in Regie und Schnitt ab.


Filmographie

  • 1999 Aktion C+M+B (The Three Sly Men, Collecte de l’épiphanie), TV, 90 min., Regie/Buch
  • 1996 Das Geständnis, TV, Regie
  • 1992 Transit in den Tod, TV (Serie), Regie
  • 1991 Operation gelungen - Eurocop, TV (Serie), Regie
  • 1989 Wahre Liebe, Regie/Buch
  • 1985 Die Nachtmeerfahrt, Regie/Buch
  • 1982 Karambolage, Regie/Buch
  • 1975 Wenn ma tot san, san ma tot, Regie/Buch
  • Rübezahl, Regie/Buch


Weblinks

  • www.kittykino.com

Kino, Kitty
Kino, Kitty
Kino, Kitty
Kino, Kitty

Ein Buch || La Teste-de-Buch

La Teste-de-Buch ist eine Stadt in der französischen Region Aquitaine im Département Gironde mit 22.970 (1999) Einwohnern. Die Stadt liegt im Arrondissement Bordeaux und ist Hauptort (frz.: chef-lieu) eines eigenen Kantons.

Die Stadt liegt am südlichen Ufer des Bassin d’Arcachon.


Geographie


Stadtgliederung

La Teste de Buch ist gegliedert in Cazaux, Pyla-sur-Mer und La Teste „Zentrum“.


Flora und Fauna

Auf der Île aux oiseaux, einer Insel im Zentrum vom Bassin d’Arcachon, finden sich sich jährlich Reiher, Brachvögel und Strandläufer ein.

Die größte Sanddüne Europas, die Düne von Pilat, rund 105 m hoch, liegt in dem zur Stadt gehörenden Gebiet und ist mittlerweile auch auf dem Wappen der Stadt zu sehen, das vorher ein Seepferdchen zierte. Sie wurde 1978 zum Naturschutzgebiet erklärt. Seitdem sind die 6.800 Hektar der Düne und der umliegende Wald (ca. 4.000 Hektar) geschützt.


Politik


Städtepartnerschaften

  • Schwaigern, Deutschland (seit 2004)
  • Binghamton, USA


Kultur


Theater / Kino

  • Kino von La Teste de Buch (französisch)


Verkehr


Schienenverkehr

Vom Bahnhof in La Test-de-Buch verkehren stündlich Züge nach Bordeaux. Die Reisedauer beträgt ca. 50 min; in Arcachon ist man in ca. 10 min.


Weblinks

  • Website von La Teste de Buch (französisch)

Dahingehend || Buchsgau

Der Buchsgau ist eine historische Landschaft in der Schweiz. Sie entstand aus dem ehemaligen Augstgau, welcher vermutlich das Gebiet zwischen Rhein und Aare, östlich der Sigger umfasste. Es zerfiel in die Untergaue Frickgau, Sisgau, Sornegau und Buchsgau. Dieser lag am linken Ufer der Aare, von der Sigger (östlich Flumenthal) bis zum Erzbach (bei Erlinsbach); im Norden war er begrenzt durch die Wasserscheide Aare-Rhein. Zum Buchsgau gehörten das Bipperamt, Balsthal-Thal und Langenbruck, das Solothurnische Gäu und Olten-Gösgen, ohne das Niederamt rechts der Aare.

Im Jahre 1080 wurde Burkhard von Fenis, Bischof von Basel, von Heinrich IV mit dem Buchsgau belehnt. Der Bischof belehnte wiederum den Grafen von Frohburg mit dem Buchsgau, doch für sechshundert Jahre blieb der Fürstbischof von Basel Oberlehnsherr der Landgrafschaft Buchsgau.

Die Frohburger übten im Buchsgau lange Zeit die landgräflichen Rechte aus. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht um 1200 gründeten die Frohburger Städte zur Sicherung ihres Besitzes, zum Beispiel Waldenburg, Klus, Aarburg und das schon um 1375 von den Guglern wieder zerstörte Fridau auf dem heutigen Gebiet von Fulenbach. Nach dem Aussterben der Frohburger 1336 fiel der Buchsgau an Graf Rudolf IV. von Nidau, der jedoch 1375 im Kampf gegen die Gugler fiel. Es beerbte ihn Graf Sigmund II. von Thierstein-Farnsburg.

Mit dem Niedergang des Adels im 14. Jahrhundert und dem Erstarken der Städte kamen immer mehr Gebiete des Buchsgaus unter den Einfluss von Bern und Solothurn. Mit dem Einverständnis des Fürstbischofs einigten sich die beiden Städte dahingehend, dass Solothurn im Tal allein und im Gäu mit Bern zusammen die Landgrafschaft ausübte. 1460 forderte Bern eine vollständige Teilung der gemeinen Herrschaft im Buchsgau. Solothurn wurde 1463 Herr über das Gäu, Bern über das Bipperamt, welches bis heute zum Kanton Bern gehört.

Solothurn kaufte sich am 25. September 1669 für 20000 Gulden von der landgräflichen Oberlehnsherrlichkeit des Fürstbischofs von Basel los. Damit war der Buchsgau endgültig Geschichte.


Literatur

  • Alois Kocher: Der Buchsgau. Im Jahrbuch für Solothurner Geschichte 39, 1966, S. 5-211


Weblinks

Sei gegenüber || Hubertusschlüssel

Als Hubertusschlüssel wird ein religiös-therapeutisches Instrument in Form eines Schlüssels oder Nagels bezeichnet, das im Kloster St. Hubert in den belgischen Ardennen zum Schutz von Hunden aber auch Haustiere vor Tollwut dem heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jagd, geweiht wurde. Dazu wurde der Schlüssel in einem Kohlepfännchen zum Glühen gebracht und damit die Stirn gebrannt. Auch bei von tollwütigen Tieren gebissenen Menschen fand er Verwendung indem mit dem glühenden Hubertusschlüssel die Bisswunde ausgebrannt wurde.

“1766 meldete der Heidenheimer Dekan, in seiner Diözese sei es weithin üblich, daß man, wenn jemand von einem tollen Hund gebissen worden sei, zum nächsten katholischen Ort laufe und den sogenannten St. Hubertusschlüssel hole, mit dem der Gebissene gebrannt werden müsse. Dies sei am 10. 8. d. J. bei einem Kind aus Aufhausen geschehen. Der Schmied selbst habe aus Waldhausen den Schlüssel geholt, das Kind und in Aufhausen alles, Kinder, Hunde, Vieh und Schweine gebrannt.” (Aus Hexenverfolgungen im Heidenheimer Land)

Schöpferisch tätigen Menschen || CME

CME steht für:

  • Central European Media Enterprises von Ronald S. Lauder
  • Chicago Mercantile Exchange, die Warenbörse von Chicago
  • CME (Firma), ein chinesischer Hersteller von Audio-Hardware
  • die ehemalige Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft
  • Color Matching Experiment, ein empirischer Versuch, den wahrnehmbaren Farbbereich zu quantifizieren
  • Common Malware Enumeration, ein einheitliches Benennungsschema für Viren, Würmer usw.
  • Continuing Medical Education, kontinuierliche Fortbildung der in der Medizin tätigen Ärztinnen und Ärzte
  • Coronal Mass Ejection, die englische Bezeichnung für koronale Massenauswürfe der Sonne
  • Corporate Management & Economics, einen Studiengang der Zeppelin-University

Zitiert dass das || Ossius von Córdoba

Ossius von Córdoba (auch: Hosius, Hozius, Ossios; von Cordova), (* um 257 vermutlich in Córdoba (Spanien); † 357/58 in Córdoba) war Bischof von Córdoba, Kirchenvater und einer der markantesten Gegner des Arianismus in der Westkirche.


Leben

Ossius wurde um 296 zum Bischof geweiht. Als Bekenner hatte er während der Christenverfolgung des Kaisers Maximian (303-305) zu leiden. Aktenkundig ist seine Teilnahme an der Synode von Elvira 306.

Von 312 bis 326 war Ossius Hofbischof im Gefolge des Kaisers Konstantin, den er insbesondere in Fragen der Donatisten beriet. 324 wurde er vom Kaiser als Legat in den Osten geschickt, um den Arianischen Streit zu schlichten. In dieser Eigenschaft nahm er 324 an einer lokalen Synode in Alexandria und führte 325 den Vorsitz an der Provinzsynode in Antiochia, die Vorläufer des ersten Konzils von Nicäa war.

Am Konzil von Nicäa selbst gehörte er zu den führenden Bischöfen der anti-arianischen Partei. Einige katholische Kirchenhistoriker meinen, er habe als Vertreter des Papstes am Konzil teilgenommen, die Mehrheit der Kirchenhistoriker lehnt das jedoch ab. Vermutlich kehrte er nach dem Konzil nach Spanien zurück.

Athanasius von Alexandria traf während seiner zweiten Verbannung in Gallien mit Ossius zusammen.

Im Konzil von Sardica 343 führte Ossius den Vorsitz und unterschrieb die Akten als erster. In der enzyklischen Epistel des Konzils ist er erwähnt als „Mann von glücklichem hohem Alter, Hosius, der wegen seines Alters, seines Bekennertums und der vielen Schwierigkeiten, die er durchgemacht hat, jeder Verehrung würdig ist“ (zitiert von Athanasius in Apologia contra Arianos).

Als Kaiser Constantius II., der Nachfolger des 337 verstorbenen Konstantins als Kaiser im Osten, darauf drängt, dass die westlichen Bischöfe Athanasius verurteilen und mit den Arianern in Kommunion treten sollten, weigerte sich Ossius entschieden. Athanasius zitiert in der Historia Arianorum einen mutigen Protestbrief gegen die kaiserliche Einmischung in die Angelegenheiten der Kirche, den Ossius an den Kaiser schrieb.

356 wurde Ossius in hohem Alter von Constantius nach Sirmium zitiert, dort ein Jahr lang gefangengehalten und vermutlich gefoltert, bis sein Widerstand gebrochen war und er das arianische Bekenntnis von Sirmium unterschrieb, das vom Kaiser sofort als „Bekenntnis des Hosius“ veröffentlicht wurde. Er weigerte sich jedoch weiterhin, Athanasius zu verurteilen. Daraufhin wurde ihm erlaubt, nach Spanien zurückzukehren. Die spanische Synode hatte kein Verständnis für seine Handlungsweise, und verurteilte ihn wegen seines Abfalls von der trinitarischen Lehre zur damnatio memoriae: Der Name des Ossius von Córdoba wurde nicht in die Diptychen seiner Diözese aufgenommen.

Über seinen Tod, der bald darauf erfolgt sein dürfte, ist nichts Näheres bekannt. Athanasius erklärt, er sei nur für einen Moment abgefallen und habe auf seinem Sterbebett widerrufen.

Ossius wird von der orthodoxen Kirche als „Ossius der Bekenner“ als Heiliger verehrt, jedoch nicht von der katholischen Kirche. Sein Gedenktag in der orthodoxen Kirche ist der 27. August.


Weblinks

Notieren der || Primärliteratur

Die Primärliteratur ist ein gegenüber der Sekundärliteratur verwendeter Begriff, der es erlaubt, zwischen einem Text, der wissenschaftlich einen anderen Text untersucht (Sekundärliteratur), und dem Text, der Gegenstand dieser Untersuchung ist (Primärliteratur) zu differenzieren. Der Wortbestandteil primär beschreibt die zeitliche Abfolge: Der Primärtext muss zuerst da sein, über ihn wird dann (im sekundären Diskurs) geschrieben.

Der Begriff wird zumeist in wissenschaftlichen Diskussionen verwendet, um Differenzen zwischen der Quellenlage und sie interpretierenden Forschungsarbeiten aufzutun (”in der Primärliteratur stellt sich die Sache so dar…, in der Sekundärliteratur liest man dagegen häufig…) In der Kritik an wissenschaftlichen Arbeiten, die sich mit anderen Texten befassen, kann es zudem Schwachstellen einer aktuellen Untersuchung notieren (”die verwendete Sekundärliteratur ist überholt, die Primärliteratur vom Autor dagegen kaum aufgearbeitet” - soll heißen: der Autor sah nicht die neueste Forschung und hat zudem nur wenig des Materials, über das er schrieb, erfasst). Literaturwissenschaftliche Untersuchungen und geschichtliche Arbeiten setzen, um Transparenz bemüht, zumeist im abschließenden Literaturverzeichnis die Primärliteratur von der verwendeten Sekundär- oder Forschungsliteratur ab. Allgemeine vereinheitlichende Zitierregeln können beim Zitat von Primärliteratur außer Kraft gesetzt werden. Arbeiten zu Primärmaterial des Mittelalters und der frühen Neuzeit führen oft mit den Titeln die Standortangaben an, das heißt die Signaturen der Bibliotheken, in denen die eingesehenen Quellen stehen. Bibliographien von Primärliteratur (wie Gerhard Dünnhaupts Personalbibliographien zu den Drucken des Barock) notieren Primärliteratur der frühen Neuzeit zuweilen, um klare Identifizierung der Texte bemüht, mit dem vollständigen Transkript der Titelseite - siehe für ein Beispiel des genaueren Zitierens das Stichwort Titelblatt.

Mit Klemmvorrichtung liniert || Autogepäckträger

Ein Autogepäckträger ist eine Vorrichtung, die an ein KFZ montiert wird um den Transport von Gepäck oder sperriger Gegenstände zu erleichtern bzw. zu ermöglichen. In der Regel kann der Gepäckträger auf folgende Art montiert werden:

  • auf dem Dach: Entweder mit speziellen Klemmfüßen, die am seitlichen Dachrand oder bei der Regenablaufrinne angeklemmt werden oder durch Verschraubung mit der fix montierten Dachreling.
  • am Heck: durch Montage an der Heckklappe oder an der Anhängerkupplung.

Der Gebrauch von Autogepäckträgern steigert den Verbrauch des Treibmittels, da er den Luftwiderstand erhöht. Heckseitig montierte Träger schneiden bei dieser Betrachtung besser ab, da sie sich im Windschatten des Wagens befinden. Laut ADAC steigt der Verbrauch je nach Modell, Beladung und Geschwindigkeit um 10% - 50%.

Dachgepäckträger müssen eine hohe Festigkeit aufweisen, sollten flexibel einsetzbar sein und sollten nur geringe Windgeräusche während der Fahrt entwickeln.


Gesetzliche Anforderungen

Dachgepäckträger müssen keine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) besitzen, und müssen nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.

Nach § 30c (1) der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) gilt

Zu beachten sind auch die Richtlinien über die Beschaffenheit und die Anbringung der äußeren Fahrzeugteile vom 24.9.1963 (VkBl 1963 S. 478), zuletzt geändert am 28. 5. 1985 (VkBl 1985 S. 436), die u.a. fordern


Spezielle Bauweisen

  • Ein herkömmlicher Dachgepäckträger besteht zumeist aus parallel angeordneten Metallschienen.
  • Ein Fahrradgepäckträger ist eine Vorrichtung zur Beförderung von Fahrrädern. Diese gibt es als Dach- und Heckversion.
  • Die Dach-Box ist ein geschlossener Gepäckträger. In der Umgangssprache wird er auch oft “Sarg” genannt, in Anlehnung an seine Form. Meist wird er auf dem Dach montiert.
  • Der Skiträger, der in der Regel auf dem Dach montiert wird, erlaubt es Skier parallel einzuklemmen. Bei Heck-Skiträgern werden die Skier senkrecht stehend in die Klemmvorrichtung gesteckt.


Links

  • Richtlinien über die Beschaffenheit und die Anbringung der äußeren Fahrzeugteile

Notizbuch || Adelheid Streidel

Adelheid Streidel (* 1948) verübte 1990 ein Messerattentat, bei dem der damalige Kanzlerkandidat der SPD, Oskar Lafontaine, lebensgefährlich verletzt wurde.


Vorgeschichte

Die ehemalige Arzthelferin aus Ahrweiler-Heppingen wurde bereits in den frühen 1980ern mehrfach psychiatrisch behandelt, blieb aber verhaltensauffällig. So plakatierte sie beispielsweise an ihrem Wohnort Aufrufe “Gegen Menschentötungsfabriken, Menschenlager mit Todesfolge der Bonner Regierung und auf der ganzen Erde” (zit. nach. Der Spiegel 18/1990). Nach einer versuchten Brandstiftung wurde Streidel 1986 mit paranoider Schizophrenie diagnostiziert. Die folgende Medikamentierung setzte sie im Mai 1989 ab, worauf sich ihr Zustand verschlechterte bis zu einem Selbsttötungsversuch im Dezember des Jahres. Die Schwester Streidels bemühte sich um die gerichtliche Übertragung der Pflegschaft und somit um eine stationäre Unterbringung. Über diese war jedoch bis zum Tatzeitpunkt noch nicht entschieden worden.


Motive

Adelheid Streidel litt durch ihre Psychose unter Wahnvorstellungen. Sie glaubte, dass mit Wissen der Politik in Höhlen unter der Erdoberfläche geheime Lager existierten, in denen Menschen industriell zu Konserven verarbeitet oder umoperiert und zu willenlosen Befehlsempfängern umprogrammiert würden. Sie sah es als ihre Aufgabe an, die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen. Um die nötige Aufmerksamkeit zu gewinnen, wollte sie das öffentliche Interesse durch die Tötung eines Spitzenpolitikers auf sich ziehen.


Tatvorbereitungen

Nach späterer Aussage habe sie den Attentatsplan zum Weihnachtsfest 1989 gefasst, allerdings noch ohne ein bestimmtes Opfer auszuwählen. So ließ sie sich von allen größeren Parteien die Termine der Wahlkampfveranstaltungen mitteilen und notierte auch die Namen Helmut Kohls, Norbert Blüms und Hans-Dietrich Genschers in ihr Notizbuch. Zeugen wollten sie später auf einer Wahlkampfveranstaltung Kohls sowie bei einem Auftritt Lafontaines in Bochum gesehen haben.

Um den Jahreswechsel 1989/1990 versuchte Streidel in den Besitz einer Schusswaffe zu gelangen. Als dies nicht gelang, kaufte Streidel Mitte April zwei Küchenmesser.


Attentat auf Lafontaine

Am 25. April 1990 nahm Streidel in Köln-Mülheim an einer Wahlkampfveranstaltung mit Johannes Rau und Oskar Lafontaine teil. Wegen ihrer Aufmachung - zu ihrem wie üblich blassgeschminkten Gesicht trug sie ein weißes Kleid - wurde sie in Presseberichten nach der Tat auch als “die Frau in weiß” bezeichnet. Sie führte zwei Blumensträuße mit sich, in denen eines der Küchenmesser verborgen war.

Streidel scheiterte mit dem Vorhaben, vor Beginn der Veranstaltung auf das Podium zu gelangen. Der Vorwand, sie wolle sich ein Autogramm geben lassen, wurde von anwesenden Polizeibeamten unter Verweis auf geltende Anweisungen abschlägig beschieden. Nach dem Ende der Veranstaltung gegen 20.45 Uhr wurde jedoch ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks auf das Podium vorgelassen. Da Streidel Blumen bei sich trug, wurde ihr nun gewährt, die Bühne zu betreten, damit sie vor der Kamera die Sträuße überreiche.

Später erklärte Streidel, dass Lafontaine das Opfer wurde, weil Rau ungünstiger stand. Nachdem sie Lafontaine ihren Notizblock reichte, um diesen kurz abzulenken, zückte Streidel das Messer, stach es ihm in die rechte Halsseite und verfehlte die Halsschlagader um Millimeter.

Lafontaine, der zuerst nicht transportfähig war, verlor etwa drei Liter Blut und wurde in einer zweistündigen Notoperation in der Universitätsklinik Köln gerettet. Streidel ließ sich nach der Tat widerstandslos festnehmen und wurde bereits am nächsten Tag auf richterlichen Beschluss in der geschlossenen Abteilung der psychiatrischen Abteilung der Rheinischen Kliniken Düren untergebracht.

Unter || Academia Europaea

Die Academia Europaea ist eine wissenschaftliche Gesellschaft, die im September 1988 in Cambridge gegründet wurde. Erster Präsident war Arnold Burgen. Die erste Vollversammlung wurde im Juni 1989 in London abgehalten. Zu dieser Zeit hatte die Gesellschaft 627 Mitglieder. Ziel der Gesellschaft ist es unter anderem, das Verständnis der Wissenschaften in der Öffentlichkeit zu verbessern und zu fördern.

Die Mitgliedschaft wird durch Einladung an europäische Wissenschaftler nach Vorschlag einer Gutachterkommission erworben. Die Wahl wird durch den Rat der Gesellschaft bestätigt. Momentan hat die Gesellschaft circa 2000 Mitglieder, unter Ihnen 38 Nobelpreisträger.

Die Academia Europaea organisiert unter anderem jährliche Treffen, die jeweils unter einem Generalthema stehen. Das Treffen des Jahres 2006 in Budapest stand unter dem Motto: “Brain, Mind & Matter”.


Weblinks

  • Homepage der Academia Europaea

Form || Charinos

Charinos (Χαρϊνος) (tätig um 520 – 500 v. Chr.) war ein attischer Töpfer. Er war der Schöpfer von hervorragend modellierten Kannen in Kopfform, von denen sich acht Exemplare erhalten haben. Darüber hinaus ist noch eine signierte weissgrundige Oinochoe bekannt. Zur Bemalung seiner Gefäße arbeitete er unter anderem mit dem sogenannten Triptolemos-Maler zusammen.


Werke

  • Basel, Sammlung Herbert A. Cahn
Kanne in Form eines Frauenkopfes HC 732
  • Berlin, Antikensammlung
Kanne in Form eines Frauenkopfes F 2190
  • London, British Museum
Oinochoe B 631 (1851.4-16.8)
  • Oxford, Ashmolean Museum

Kanne in Form eines Frauenkopfes (Fragment)
  • Palermo, Museo Archeologico
Kanne in Form eines Frauenkopfes (Fragment)
  • Richmond, Virginia Museum of Fine Arts
Fragmentierte Kanne in Form eines Widderkopfes 79.100 (Triptolemos-Maler)
  • Rom, Villa Giulia
Kanne in Form eines Negerkopfes (Fragmente)
  • St. Petersburg, Eremitage
Kanne in Form eines Frauenkopfes 686
  • Tarquinia, Museo Archeologico Nazionale
Kanne in Form eines Frauenkopfes RC 6845.


Literatur

  • John D. Beazley: Attic Black-figure Vase-painters. Oxford 1956, S. 423.
  • John D. Beazley: Attic Red-figure Vase-painters 2nd ed. Oxford 1963, S. 1531-1532.
  • Künstlerlexikon der Antike I (2001) S. 134 s.v. Charinos (I) (Doris Vollkommer-Glökler)

Notizen nicht thematisch || Jewish Encyclopedia

Die Jewish Encyclopedia (engl. für Jüdische Enzyklopädie) war ursprünglich zwischen 1901 und 1906 herausgegeben worden. Sie enthielt über 15.000 Artikel in 12 Bänden. Thematisch sollten sowohl die Geschichte als auch die gegenwärtige Lage (um 1901) des Judentums und der Juden behandelt werden.

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