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Und Künstlern || Gramophone Award

Die Gramophone Awards gelten als einer der wichtigsten Preise der Klassischen Musik.
Sie werden jährlich von der englischen Zeitschrift The Gramophone verliehen, die sie gar als “Oscars der klassischen Musik” verstanden sehen möchte.

Kritiker von The Gramophone , v. a. aus den USA werfen Gramophone ein zu große Affinität zu britischen Künstlern und der Musikindustrie, insbesondere der britischen Plattenfirma EMI vor.


Weblinks

  • Übersicht

Fläche || Boe (Distrikt)

Boe ist ein Distrikt des Inselstaates Nauru im Südwesten der Insel. Er ist mit 0,5 km² der kleinste Distrikt (etwas größer als die Vatikanstadt), hat aber dennoch 970 Einwohner. Er grenzt an Aiwo im Norden, an Buada im Nordosten und an Yaren im Südosten. Boe zählt zum gleichnamigen Wahlkreis Boe.

Boe bedeutet gemäß Paul Hambruch “Leeseite”.


Historische Dörfer

Bis 1968 war der heutige Distrikt Boe ein Gau, welcher aus vier historischen Dörfern bestand.

Historische Dörfer Boe
Anamangidrin
Atubwinumar
Biteye
Kareeub

Siehe auch: Boe

Könne. || Bevölkerungsgesetz

Das Bevölkerungsgesetz ist eine These, der zu Folge die Bevölkerungszahlen der Erde exponenziell ansteigen, somit einer geometrischen Reihe genügen.


Geschichte

Das Gesetz wurde erstmals im Jahr 1798 in Thomas Robert Malthus’ Essay on the Principle of Population (dt.: Das Bevölkerungsgesetz) anonym veröffentlicht.

Die Beobachtungen der letzten Jahrhunderte zeigen in der Tat ein exponentielles Wachstum der Bevölkerungszahlen für die Welt insgesamt. Die Wachstumsraten sind allerdings mittlerweile rückläufig.

Da - während die Bevölkerung sich entsprechend einer geometrischen Reihe vermehre - das Nahrungsmittelangebot gemäß einer weiteren These von Malthus nur arithmetisch wachse, öffne sich auf Dauer eine Schere zwischen Nahrungsmittelbedarf und Nahrungsmittelangebot.

Arithmetisch:

1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 …

Geometrisch:

1 - 2 - 4 - 8 - 16 - 32 - 64 - 128 …

Folglich droht laut Malthus eine Bevölkerungsfalle. Diese These kann empirisch nicht grundsätzlich belegt werden. Als Gegenthese wird auf den künstlichen Dünger, allgemeiner den technischen Fortschritt verwiesen, der auch die Produktion an Lebensmitteln exponentiell wachsen lassen könne.


Siehe auch

  • Pierre-François Verhulst
  • logistisches Wachstum

Um jederzeit eine || Datenverarbeitungsregister

Das Datenverarbeitungsregister (DVR) in Österreich ist eine zentrale Meldestelle für Unternehmen, welche elektronische Datenbanken führen. Es ist bei der Datenschutzkommission eingerichtet (wenn auch räumlich von dieser getrennt), basiert auf § 16 DSG 2000 und sein Tätigkeitsbereich wird durch eine Verordnung basierend auf dem Österreichischen Datenschutzgesetz 2000 näher definiert.

Das Datenverarbeitungsregister vergibt, sofern keine Ausnahme von der Meldepflicht gilt, eine siebenstellige Registernummer an die Unternehmen. Man kann jederzeit beim Datenverarbeitungsregister gebührenfrei abfragen, welchem Auftraggeber eine bestimmte DVR-Nummer zugeteilt ist. Die DVR-Nummer muss vom Unternehmen bei jedem Kontakt mit dem Betroffenen angeführt werden.


Weblinks

  • http://www.dsk.gv.at/ Datenschutzkommission - Datenverarbeitungsregister

Eine Trivialität sei || Inversion (Logik)

Bei der logischen Inversion geht es um die umgekehrte Regel einer Kalkülregel.

Sei R eine definierende Regel eines Kalküls, P sei ihre Prämisse und K die Konklusion.
Dann lautet die inverse Regel: K => P

Für eine gültige Inversion muss bewiesen werden, dass die inverse Regel gültig ist.

Um jederzeit eine || Gerichtete Spende

Als Gerichtete Spende wird eine Blutspende dann bezeichnet, wenn sie für einen zuvor bestimmten Empfänger entnommen wird, was zum Beispiel bei der sogenannten “Verwandtentransplantation” oder “Verwandtenspende” auftritt.

Diese zunächst naheliegende Vorgehensweise ist äußerst problematisch, denn für gewöhnlich ist es weder bekannt, noch von Bedeutung, wer wem Blut spendet, solange die Blutgruppen hinreichend übereinstimmen.


Nachteile

Ein bestimmter Spender kann aufgrund der Haltbarkeit von Blutkonserven und der höchstens wöchentlichen Entnahme allenfalls vier Konserven spenden. Diese begrenzte Anzahl von Blutkonserven erfordert eine frühzeitige Information des Spenders mindestens vier Wochem im Voraus. Damit ist eine kurzfristige Planung ausgeschlossen. Da ein bestimmter Spender nicht jederzeit in beliebiger Menge nachspenden kann, ist ein Mehrbedarf nicht zu decken. Außerdem sind Blutspendedienste für diese Spendeprozedur nicht eingerichtet, weil sie mit erheblichem logistischem Aufwand verbunden ist. Darüber hinaus sind Verwandtenspenden tendenziell eher unsicher, da aus falsch verstandener Hilfsbereitschaft manche Leiden verschwiegen werden, die bei einem “normalen” Blutspender zum Ausschluss geführt hätten.

Und Notizen || Ältere römische Kursive

Die ältere römische Kursive oder Majuskelkursive (selten auch Capitalis Cursiva) ist eine Kursivschriftvariante der antiken römischen Capitalis-Schriftfamilie.

Wie alle anderen Varianten der Capitalis-Schriften ist die Kapitalkursive eine reine Majuskelschrift (Versalschrift).
Sie war die alltägliche Gebrauchsschrift für geschäftliche Schriftstücke und ist in einigen Papyri aus der Zeit zwischen dem 1. und 4. Jahrhundert überliefert.

Typisch für die ältere römische Kursive ist unter anderem das so genannten „b à panse gauche“, das b mit dem Bauch nach links. Im alltäglichen Gebrauch veränderten sich die Buchstaben zu bogigen Formen mit langen Schleifen in der oberen und unteren Zone, bis sich daraus eine kursive Dreizonen-Schrift (Minuskel) entwickelte (jüngere römische Kursive).

Ganz flüchtige Notizen waren auf Wachstafeln notiert. Die römische Kursive passte sich diesem Beschreibstoff durch einige Buchstabenveränderungen an und wurde damit zur Wachstafelschrift.

Siehe auch: Paläografie

Werden || Zapfanlage

Eine Zapfanlage ist eine Vorrichtung, mit der Getränke aus Vorratsbehältern (oftmals Kegs) in Trinkgefäße abgefüllt werden. Die Anlage besteht aus einem Zapfhahn oder einer Pumpe und Armaturen für den Anschluss der Vorratsbehälter, normalerweise Fässer. Für das Erwärmen oder Kühlen der Getränke kann sie mit einer entsprechenden Ausrüstung versehen werden. Zapfanlagen werden in der Regel in der Gastronomie oder dort verwendet, wo Getränke in großer Menge ausgegeben werden. Die Dosierung kann dabei manuell oder automatisch erfolgen.

Klarsichtfolie mittels || Notizbuch

Ein Notizbuch ist ein Buch mit unbeschriebenen Seiten, das der Sammlung von Einfällen, Bemerkungen und Notizen aller Art dient.

Notizbücher gibt es in vielen Spielarten, als Ringbuch, mit Klebebindung, geheftet, gebunden oder als Loseblattsammlung mit Klemmvorrichtung, liniert, kariert oder gänzlich weiß, je nach Zweck und Vorlieben. Zwei besonders bekannte Formen des Notizbuches sind das Moleskine und das CIAK, die oft mit Literaten und Künstlern assoziiert werden und einem gewissen Objektkult unterliegen.

Das Notizbuch kann in Form eines einfachen Heftes zu einem bestimmten Zweck geführt werden. So sind in der Schule besondere Hefte gebräuchlich, die dem Notieren der Hausaufgaben dienen. Das Notizbuch unterscheidet sich vom Tagebuch als es in der Regel sachliche Notizen aufnimmt, bei denen Chronologie und persönliches Erleben eine unwesentliche Rolle spielen. Es unterscheidet sich vom Journal, indem die Notizen nicht thematisch gebunden sind.

Vielen schöpferisch tätigen Menschen gilt das Notizbuch als unentbehrliches Hilfsmittel der geistigen Arbeit. Bruce Chatwin wird dahingehend zitiert, dass das Verlieren seines Reisepasses eine Trivialität sei gegenüber dem katastrophalen Verlust seiner Notizbücher.
Im Rahmen des Kreativen Schreibens wird das Notizbuch empfohlen, um jederzeit eine Inspiration notieren zu können, bevor der für den Schreibprozess so wichtige Schreibimpuls verloren gehen könne. Roger von Oech (der Gründer von Creative Think) erzählt in seinem Buch “Der kreative Kick” von einem Fall, in dem sogar unter der Dusche ein Blatt Klarsichtfolie mittels Fettstiften als Fläche für Notizen benutzt wurde.

Gebunden || Sendegebiet

Als Sendegebiet wird heute im Allgemeinen der lokale Bereich bezeichnet, für den ein Fernseh- oder Hörfunksender bestimmt ist.
Zum Sendegebiet des Mitteldeutschen Rundfunks zählt also zum Beispiel Mitteldeutschland.
Der ursprüngliche Bezug des Begriffes auf den Bereich, wo der Sender tatsächlich empfangen werden kann, geht immer mehr verloren, da regionale Fernseh- und Hörfunksender per Satellit oder Internet nicht an einen bestimmten Punkt der Erde gebunden sind.

Jederzeit eine || Zahlungsmittelbestand

Der Begriff Zahlungsmittelbestand (ZMB) ist ein Bestandteil des Finanzmanagements aus den Wirtschaftswissenschaften.

Der zu einem bestimmten Zeitpunkt t feststellbare Bestand an Bargeld sowie jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten.
Der Saldo der Ein- und Auszahlungen eines bestimmten Zeitraums entspricht der Veränderung der zugehörigen Bestandsgröße, die als Zahlungsmittelbestand bezeichnet wird.

Einzahlung:
Zufluss liquider Mittel von anderen Wirtschaftssubjekten z.B. Kunden, Kapitalmarkt oder Staat

Auszahlung:
Abfluss liquider Mittel von Seiten des Unternehmens an andere Wirtschaftssubjekte wie Lieferanten, Mitarbeiter, Kapitalmarkt oder Staat.

<math>E_t - A_t = Z_t</math>

Kariert oder gänzlich || Offene Volkswirtschaft

Unter einer offenen Volkswirtschaft versteht man in der Makroökonomie eine Volkswirtschaft, die ohne Beschränkungen mit anderen Volkswirtschaften in der Welt in Verbindung steht. Einer offenen steht eine geschlossene Volkswirtschaft entgegen.

Tatsächlich gibt es derzeit praktisch keine gänzlich offene Volkswirtschaft. Das Modell einer offenen Volkswirtschaft wird jedoch vor allem im wissenschaftlichen Kontext genutzt, um Länder mit viel Außenhandel von solchen mit wenig Außenhandel abgrenzen zu können.


Messung

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Offenheit einer Volkswirtschaft zu berechnen. Als einfaches Maß dient häufig die Formel Exporte plus Importe dividiert durch das Bruttoinlandsprodukt.

Dahingehend || Marianne von Weizsäcker

Marianne Freifrau von Weizsäcker, geborene von Kretschmann (* 17. Mai 1932 in Essen) ist die Ehefrau des sechsten deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.

Die Mutter von Marianne, Asta von Kretschmann, geb. Mohr, ist eine Adoptivtochter von Fritz von Waldthausen. Marianne von Weizsäcker ist ferner eine Großnichte der sozialdemokratischen Frauenrechtlerin Lily Braun, geb. von Kretschmann.

Marianne und Richard von Weizsäcker sind seit 1953 verheiratet und haben vier Kinder (u.a. Robert K. von Weizsäcker).

Als ihr Mann Regierender Bürgermeister von Berlin und 1984 Bundespräsident wurde, vermied sie auffällige Medieninszenierungen und konzentrierte sich auf ehrenamtliches Engagement, so zum Beispiel für das Müttergenesungswerk, dessen Schirmherrschaft sie übernahm.

Ihre Skepsis äußerte sich unter anderem, als Nancy Reagan 1986 einen „Drogengipfel“ von 16 First Ladies organisierte und Frau von Weizsäcker es ablehnte, Zusammenkünfte mit drogenabhängigen Jugendlichen dahingehend mediengerecht zu vermarkten, dass bei solchen Begegnungen pausenlos Kameras auf die betroffenen Jugendlichen gehalten werden sollten.

Sie ist Ehrenmitglied des deutschen Komitees für Unicef. Ab 1985 war sie zehn Jahre lang Schirmherrin des Bundesverbandes der Elternkreise drogengefährdeter und -abhängiger Jugendlicher. 1989 rief sie die „Stiftung Integrationshilfe für ehemals Drogenabhängige e.V.“ ins Leben. Seit 1973 hatte sie dem Auswahlausschuss der Studienstiftung des deutschen Volkes und seit 1979 deren Kuratorium angehört. Sie war Kuratoriumsmitglied des Berliner Evangelischen Johannesstifts, des Vereins der Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten sowie ab 1988 der Nationalen Aids-Stiftung.

Seit dem Ausscheiden ihres Mannes aus dem Amt des Bundespräsidenten 1994 konzentriert sie sich auf ihre Arbeit für die „Stiftung Integrationshilfe für ehemals Drogenabhängige e.V.“. Sie lebt mit ihrem Mann in Berlin.

Ihr privates Interesse gilt der Kunst, der Literatur und der Malerei des 20. Jahrhunderts.


Weblink

  • Weizsäcker-Stiftung

Buch || Gorin no Sho

Das Buch der fünf Ringe (jap. 五輪書 Gorin no Sho) wurde im 17. Jahrhundert vom japanischen Samurai Miyamoto Musashi verfasst. Das Buch ist in Japan neben dem Hagakure von Tsunetomo Yamamoto und dem Heiho Kaden Sho (Der Weg des Samurai) von Yagyu Munenori das Standardwerk zur strategischen “Kriegsführung” in der freien Marktwirtschaft für Manager.

Darin beschreibt er die Basis des Schwertkampfes in fünf Teilen (fünf „Ringe”):

  • Das Buch der Erde - Grundlagen des Kriegerweges wie Blick, körperliche Haltung, geistige Einstellung
  • Das Buch des Wassers - Grundvoraussetzungen
  • Das Buch des Feuers - Das Gefecht
  • Das Buch des Windes - Eigenarten anderer Schulen
  • Das Buch der Leere - Intuition ist ebenso wichtig wie intellektuelles Lernen der Regeln


Literatur

  • Miyamoto Musashi: Das Buch der Fünf Ringe. Klassische Strategien aus dem alten Japan, übersetzt von Taro Yamada, gebunden. Piper, 2006, ISBN 978-3492049627.
  • Miyamoto Musashi: Das Buch der fünf Ringe. Die klassische Anleitung für strategisches Handeln. Ullstein-Verlag, 2005, ISBN 978-3548367507.
  • Eiji Yoshikawa: Musashi Miyamoto. (sieben Mal verfilmt)


Weblinks

  • Gorin no Sho online, engl.

Jederzeit eine || Gerichtete Spende

Als Gerichtete Spende wird eine Blutspende dann bezeichnet, wenn sie für einen zuvor bestimmten Empfänger entnommen wird, was zum Beispiel bei der sogenannten “Verwandtentransplantation” oder “Verwandtenspende” auftritt.

Diese zunächst naheliegende Vorgehensweise ist äußerst problematisch, denn für gewöhnlich ist es weder bekannt, noch von Bedeutung, wer wem Blut spendet, solange die Blutgruppen hinreichend übereinstimmen.


Nachteile

Ein bestimmter Spender kann aufgrund der Haltbarkeit von Blutkonserven und der höchstens wöchentlichen Entnahme allenfalls vier Konserven spenden. Diese begrenzte Anzahl von Blutkonserven erfordert eine frühzeitige Information des Spenders mindestens vier Wochem im Voraus. Damit ist eine kurzfristige Planung ausgeschlossen. Da ein bestimmter Spender nicht jederzeit in beliebiger Menge nachspenden kann, ist ein Mehrbedarf nicht zu decken. Außerdem sind Blutspendedienste für diese Spendeprozedur nicht eingerichtet, weil sie mit erheblichem logistischem Aufwand verbunden ist. Darüber hinaus sind Verwandtenspenden tendenziell eher unsicher, da aus falsch verstandener Hilfsbereitschaft manche Leiden verschwiegen werden, die bei einem “normalen” Blutspender zum Ausschluss geführt hätten.

Dahingehend || Grenzbaum

Grenzbaum ist ein Begriff aus dem deutschen Sachen- bzw. Nachbarrecht.

Gesetzlich normiert ist dieser Begriff in BGB.
Es handelt sich hier um einen Baum oder Strauch, der auf der Grenze von zwei Grundstücken steht. Solange der Baum (Strauch) steht, gehören die Früchte des Baums (Strauchs) den Grundstückseigentümern zu gleichen Teilen. Wird der Baum (Strauch) gefällt, gehören seine Überreste ebenfalls beiden Grundstückseigentümern.

Jeder der Nachbarn hat das Recht, die Beseitigung des Baums (Strauchs) zu verlangen. Die Beseitigungskosten müssen beide Nachbarn zu gleichen Teilen tragen. Verlangt ein Nachbar die Beseitigung und der andere Nachbar will sich nicht an den Beseitigungskosten beteiligen, so verzichtet er auf sein Recht an dem Grenzbaum, und der Nachbar, der die Beseitigung will, trägt alle Kosten.

Ein Baum (Strauch) der als Grenzzeichen dient, darf dann nicht beseitigt werden, wenn dieses Grenzzeichen nicht durch ein anderes zweckmäßiges Grenzzeichen ersetzt werden kann. Die regelnde Norm ( BGB) zeichnet sich (wahrscheinlich unfreiwillig) durch eine gewisse literarische Qualität aus, nämlich dahingehend, dass Abs. 1 im Versmaß des Hexameters verfasst ist () und dass Abs. 3 sich reimt (), womit sie, zumindest im geltenden deutschen Recht, einmalig dastehen dürften.

Siehe auch: Nachbarrecht, Grenzwand, Hammerschlags- und Leiterrecht

Das Notizbuch || Notiz

Eine Notiz ist eine in schriftlicher Form festgehaltene kurze Information.

Sie dient zum Beispiel der Erinnerung an zu erledigende Aufgaben oder Termine, oder hilft, umfangreiche Informationen in kurzer Form zu fixieren. Im diplomatischen Verkehr bezeichnet man die kurzen notizähnlichen Niederschriften mündlicher Erklärungen als Aide-mémoire, was aus dem Französischen übersetzt Gedächtnisstütze bedeutet.

Besonders geeignet für Notizen ist die Stenographie, wegen ihrer Kompaktheit und Schnelligkeit.

Eine berühmte Notizbuchart ist das Moleskine, welches angeblich von berühmten Persönlichkeiten wie Ernest Hemingway, Louis-Ferdinand Céline, Pablo Picasso und Henri Matisse verwendet wurde.

Diktiergeräte werden zum Teil auch dazu verwendet, um Notizen mündlich festzuhalten.

Eine davon abgeleitete Bedeutung ist die Wahrnehmung eines Objekts oder einer Situation bzw. Zustands durch Jemanden (von etwas/jemandem Notiz nehmen).

Siehe auch: Notizentechnik beim Dolmetschen


Quellen:

  • Haberkern, Eugen / Wallach, Joseph Friedrich: Hilfswörterbuch für Historiker. Mittelalter und Neuzeit. Bern / München2 1964, S. 30.
  • Fuchs, Konrad / Raab, Heribert: Wörterbuch Geschichte. München11 1998, S. 32.


Weblinks

Der kreative || Kreativproblem

In einem Kreativproblem geht es darum, erstmal überhaupt eine (bis dato unbekannte, oder vermeintlich unbekannte) Lösung für ein Problem finden, erfinden, erschaffen (kreieren) zu müssen, während ein Entscheidungsproblem mehrere gegebene oder bekannte Lösungen oder Möglichkeiten kennt, zwischen denen man sich entscheiden muss.

Das Kreativproblem ist somit das “Gegenteil” des Entscheidungsproblems.

Oft ist bei Auftauchen eines Problems erst einmal unklar, ob es sich um den einen oder den anderen Fall handelt. Dies gilt es bei systematischem Vorgehen zuerst zu klären - ohne hierbei den Gedanken auszusperren, dass es neben schon gegebenen Lösungen eventuell auch weitere, neu zu findende, bessere, kreative Lösungen eines Problems geben könne.

In der Informatik wird statt des Wortes “Kreativproblem” das Suchproblem benannt.


Siehe auch

  • Berechenbarkeit
  • Äquivalenzproblem
  • Endlichkeitsproblem
  • Optimierungsproblem

Unwesentliche || Christian I. (Sachsen-Merseburg)

Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg (* 27. Oktober 1615 in Dresden; † 18. Oktober 1691 in Merseburg) war ein Fürst aus dem Hause Wettin (albertinische Linie).


Leben

Er war der dritte Sohn des Kurfürsten von Sachsen Johann Georg I. (1585-1656) und dessen zweiter Gattin Magdalene Sibylle (1587-1659), Prinzessin von Preußen.

Am 19. November 1650 heiratete Herzog Christian in Dresden Christiane (1634-1701), Prinzessin zu Holstein-Glücksburg, mit der er zehn Kinder hatte. Jüngere Forschungsergebnisse belegen darüber hinaus eine nicht unwesentliche Anzahl unehelicher Kinder, was jedoch durchaus nichts Ungewöhnliches darstellte.

1655 wurde Herzog Christian I. durch Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar in die Fruchtbringende Gesellschaft aufgenommen. Dieser verlieh ihm den Gesellschaftsnamen der Krönende und das Motto das Ehrenlob. Als Emblem wurde ihm Efeu um eine Pyramide gewunden zugedacht. Herzog Christians Eintrag findet sich im Köthener Gesellschaftsbuch unter der Nr. 643.

Im Testament vom 20. Juli 1652 verfügte sein Vater die Teilung des albertinischen Territoriums, die am 22. April 1657 in Dresden vollzogen wurde. Dabei kam das Hochstift Merseburg als wettinische Sekundogenitur an Christian, der damit erster Herzog von Sachsen-Merseburg wurde.

Nach seinem Tod im Jahr 1691 folgte ihm sein ältester Sohn Christian (1653-1694) als Herzog Christian II. von Sachsen-Merseburg auf dem Thron.


Literatur

  • Johann Hübners … Drey hundert und drey und dreyßig Genealogische Tabellen, Tab. 170

Erleben || Gudmund Vindland

Gudmund Vindland (* 1949 in Oslo) ist ein norwegischer Schriftsteller. Vindland lebt und arbeitet als freier Journalist in Oslo.

Seine bekanntesten Werke sind der Roman „Der Irrläufer“, sowie der Nachfolgeroman „Sternschnuppen“. In den beiden Werken geht es um den Jungen Ingve Vilde und wie man als Schwuler das Norwegen der 70er und 80er erleben konnte. Sex, Drogen und Karl Marx spielen wichtige Rollen in beiden Romanen.


Bibliografie

  • Der Irrläufer (Originaltitel: Villskudd, 1979), Aufbau Taschenbuch Verlag, ISBN 3-7466-1819-3
  • Tigerpuddelen Tilla Tidtrøyte og hennes bestialske bibeltolkninger (1980)
  • Sternschnuppen. Aufbau Taschenbuch Verlag, ISBN 3-7466-1994-7, 1. Auflage 1989
  • Korinternes gjerninger (2006)